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Der Döttling Gyrowinder ist ein einzigartiges Ingenieurskunstwerk: Das hochpräzise Instrument ermöglicht erstmals ein vollkommen freies Drehen der Uhr in alle Richtungen – also inklusive Totalüberschlag, was dem Tragen der Uhr am Handgelenk am nächsten kommt. Bereits dadurch hebt sich der Gyrowinder markant von herkömmlichen Uhrenbewegern ab, die eine Uhr lediglich auf einer festen Achse entweder nach links oder nach rechts drehen.

Was den Gyrowinder darüber hinaus so einmalig macht, ist die Fülle an Justierungsmöglichkeiten. Da alle Uhren unterschiedlich schwer sind, wird er beispielsweise – ähnlich einer antiken Waage – mit einem Satz Gegengewichte ausgeliefert, mit deren Hilfe man jede Uhr individuell ausbalancieren kann. Die optimale Position des Gyrowinder wird zuvor mittels einer integrierten Wasserwaage sowie dreier Justierfüße eingestellt.

Optisch erinnert der Gyrowinder an die reiche Tradition nautischer Navigationsinstrumente mit ihren kardanischen Aufhängungen und edelsten, für die Ewigkeit geschaffenen Materialien. Die Inspirationsquelle für den Gyrowinder hat mit Seefahrer-Romantik hingegen denkbar wenig zu tun. Denn die Idee entstand bei einem Besuch des Kennedy Space Center in Florida. Genau genommen beim Test eines Trainingsgeräts für angehende Astronauten, dessen Funktionsweise sich nun im Gyrowinder wiederfindet. In diesem Sinne könnte man sagen: Der Gyrowinder vereint unter seiner mundgeblasenen Kristallglas-Glocke das Beste aus zwei Welten.