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Zugegeben: Wir von Döttling statten unsere Produkte gern mit dem gewissen Etwas aus. Dieses Mal ist das gewisse Etwas ein ganz besonderes Geheimnis: ein Hochsicherheitssafe, der verborgen und doch sichtbar ist – als Teil eines raffinierten Design-Meisterwerks. Wir nennen es unseren magischen Tisch – den Mensa Magis.

 

 

Mensa Magis

Der neue Döttling „Gatsby“ verzaubert mit einer faszinierenden Kombination aus modernster Sicherheitstechnik und der schwelgerischen Opulenz vergangener Tage. Wie sämtliche Erzeugnisse aus unserem Hause ist er vollständig individualisierbar und handgemacht. Ein echter Döttling durch und durch. 

 

 

Gatsby

Was begeistert Sie am Beruf des Polierers?

Ein besonderes Highlight ist für mich immer, wenn wir ein Stück Geschichte wieder aufleben lassen. Wenn wir also beispielsweise einen antiken Tresor haben, der jahrzehntelang vernachlässigt wurde und der dann wieder glatt wird und glänzt – einfach sagenhaft. Ganz allgemein reizt mich an meinem Beruf auch die erforderliche Genauigkeit und die systematische Vorgehensweise: Schritt für Schritt erreichen wir Perfektion bis ins kleinste Detail.

 

Was fasziniert Sie an der Arbeit mit Luxus-Safes?

Luxus-Safes – das bedeutet beinahe grenzenlose Individualität. Jeder Kunde hat andere Wünsche in Bezug auf Optik und Technik. Das macht die Arbeit abwechslungsreich und spannend. Und wenn man dann am Ende sieht, was da für ein Schmuckstück entstanden ist, und man einen Teil zum Ergebnis beigetragen hat – das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl.

 

Auf welche Arbeit bzw. welchen Tresor sind Sie besonders stolz?

Mein erster Tresor bei Döttling war ein antikes Stück: der Legends No. 142 aus dem Jahr 1885. Der war reichlich verzogen und verbeult, ein richtiges Original. Und eine richtige Herausforderung gleich zu Beginn. Nun, mein Ehrgeiz war geweckt. Und ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wie kam es bei Ihnen zum Berufswunsch Elektriker?

Das fing eigentlich schon in der Kindheit an. Da hatte ich, wie viele andere Jungs auch, eine elektrische Eisenbahn. Nur habe ich mich nicht aufs Spielen beschränkt, sondern den Trafo zerlegt. Ich wollte einfach wissen, wie so ein Ding funktioniert. Diese Leidenschaft für alles, was mit Elektronik zu tun hat, begleitet mich bis zum heutigen Tag. Und die wird mich vermutlich auch niemals verlassen.

 

Was fasziniert Sie an der Arbeit mit Luxus-Safes?

Hier ist nichts von der Stange. Jeder Safe wird individuell nach den Vorstellungen unserer Kunden gebaut. Das macht auch die Arbeit im elektronischen Bereich spannend und abwechslungsreich. Außerdem ist Kreativität gefragt, um Kundenwünsche, die zuerst oft unmöglich erscheinen, möglich zu machen. Genau mein Ding.

 

Auf welche Arbeit bzw. welchen Tresor sind Sie besonders stolz?

Also zunächst einmal bin ich ganz allgemein stolz darauf, dass wir es bei jedem Tresor aufs Neue schaffen, die Wünsche unserer Kunden Wirklichkeit werden zu lassen – selbst wenn diese noch so ungewöhnlich sind.

Aber wenn ich konkreter werden soll: Unsere Raumkonzepte „Collector Rooms“ sind schon etwas ganz Besonderes. Da steckt so ziemlich alles aus meinem Arbeitsbereich drin: vom Fingerprint-Hochsicherheitsschloss über Touch & Move-Präzisions-Uhrenbeweger bis hin zu raffinierten Lichtinstallationen.

Wie kam es bei Ihnen zum Berufswunsch Schlossermeister?

Mein Vater war Schlosser bei Mercedes-Benz und hat auch zuhause viele Schlosserarbeiten erledigt. Dabei durfte ich schon als Kind helfen und habe mich wohl mit dem „Schlosser-Virus“ infiziert. Der Meister war dann eigentlich nur die logische Konsequenz, da ich mich im theoretischen und praktischen Bereich noch weiter qualifizieren wollte. Beides kann ich bei Döttling auch gut einbringen: Einerseits bin ich in die Konstruktion unserer Safes involviert. Andererseits übernehme ich auch Schweißarbeiten und helfe bei der Endmontage.

 

Was fasziniert Sie an der Arbeit mit Luxus-Safes?

Die Präzision, mit der hier gearbeitet wird! Wenn z.B. Leute sagen, dass es schon super aussieht, aber wir dann doch noch minimale Mängel entdecken und so lange tüfteln und verbessern, bis es wirklich hundertprozentig perfekt ist – das fasziniert mich schon sehr.

 

Auf welche Arbeit bzw. welchen Tresor sind Sie besonders stolz?

The Fortress ist mein Lieblings-Safe. Bei dem ist das obere Schloss mechanisch und das untere elektrisch. Also eigentlich zwei Tresore in einem. Und dazu noch die Humidor-Schublade – das finde ich extrem schön. Auch die Arbeit daran macht mir großen Spaß. Beispielsweise die Abstimmung des Riegelwerks, sodass es sauber ausfährt und nicht schleift. Das dauert manchmal ein Weilchen, bis es leichtgängig läuft und man kein Geräusch mehr hört. Aber wenn dann alles passt, erfüllt einen das schon mit Stolz.

Wie kam es bei Ihnen zum Berufswunsch Lackierer?

Handwerklich war ich schon immer begabt. Außerdem hat es mich sehr interessiert, Dinge zu gestalten, schöner zu machen. Das ist beispielsweise als Elektriker oder Kfz-Mechaniker nur eingeschränkt möglich. Deshalb bin ich Lackierer geworden. Da kann ich mich handwerklich einbringen und darüber hinaus gestalterisch aktiv werden.

 

Was fasziniert Sie an der Arbeit mit Luxus-Safes?

Bevor ich zu Döttling kam, war ich in der Oldtimer-Lackierung tätig. Das war schon Handwerk auf einem sehr hohen Level, bei dem einem keine Fehler verziehen wurden. Die Arbeit bei Döttling toppt das noch. Hier muss wirklich alles hundertprozentig perfekt sein. Unsere Hochglanzlackierungen sind z.B. so eben und brillant, dass man sie als Rasierspiegel nehmen könnte. Ein Konzertflügel ist nichts dagegen. Auch antike Safes wieder so hinzubekommen, wie sie früher einmal aussahen – das finde ich genial. Natürlich braucht das seine Zeit. Und die bekommen wir hier bei Döttling.

 

Auf welche Arbeit bzw. welchen Tresor sind Sie besonders stolz?

Auf den Legends No. 180! Von dem träume ich heute noch. Alleine vom Klarlack kamen 16 bis 20 Schichten auf den Safe. Da stecken 98 % Handarbeit drin. Insgesamt habe ich über drei Monate an diesem antiken Luxus-Tresor gearbeitet und fast täglich hat er eine kleine Überraschung für mich parat gehabt. Aber der Moment, als der Legends No. 180 endlich fertig war – einfach unbeschreiblich schön.

Woher kam der Impuls, sich auf antike Tresore zu spezialisieren?

Ich habe mich schon immer für das traditionelle Handwerk interessiert. Da lag es nahe, dass ich mich auch beruflich in diese Richtung orientiere. Jedes Mal, wenn ich mich mit einem historischen Tresor, seiner Geschichte und den eingesetzten Handwerkstechniken beschäftige, ist das wie eine kleine Zeitreise. Manchmal findet man sogar alte Münzen oder Zeitungsartikel im Inneren der Tresore. Das ist sehr spannend. Außerdem reizt es mich einfach, diese Zeugen alter Handwerkskunst zu bewahren und mit modernster Sicherheitstechnologie zu kombinieren.

 

Was fasziniert Sie an der Arbeit mit Luxus-Safes?

Massenproduktion gibt es hier nicht. Jeder Tresor, der unsere Manufaktur verlässt, ist ein Unikat. Er wird bis ins kleinste Detail den Wünschen unserer Kunden entsprechend gefertigt. Das Schöne hier bei Döttling ist, dass wir die Zeit bekommen, um auch jedes dieser Details perfekt und in der bestmöglichen Qualität herauszuarbeiten.

 

Auf welche Arbeit bzw. welchen Tresor sind Sie besonders stolz?

Da fällt mir als Erstes der Legends No. 332 ein. Den haben die Brüder Morosini 1872 in Mailand für König Viktor Emanuel II. gebaut. Der hat dann darin die Liebesbriefe seiner Geliebten aufbewahrt. Das mächtige Riegelwerk war für mich eine echte Herausforderung und ich habe drei Monate gebraucht, bis es wieder einwandfrei gelaufen ist.

Aktuell arbeite ich an einem antiken Holz-Safe – also an einem Holzkorpus, der mit Metall beschlagen ist. Das war so ziemlich die erste Tresor-Bauart, die es gab. Schlüssel für das gute Stück waren nicht mehr vorhanden. Deshalb musste ich sie dem historischen Schließmechanismus entsprechend fertigen und das Riegelwerk wieder gängig machen. Eine knifflige Sache, die aber letztendlich gut geglückt ist.

Dem einen oder anderen Liebhaber feinsten Schlosserhandwerks mag unser neuer Humidor evtl. bekannt vorkommen. Und das völlig zu Recht. Denn ein ähnliches Exemplar ist bereits in unsere Safes der Serie „The Fortress“ integriert. Auf vielfachen Kundenwunsch bieten wir nun ebenfalls eine Tabletop-Version an. Und selbstverständlich bringt auch diese eine Reihe von Features mit, die ihresgleichen suchen.

Das beginnt schon damit, dass man zum Öffnen einfach eine Schublade herauszieht, während andere Humidore meist über einen Klappmechanismus verfügen. Das Innere ist aus original spanischer Zeder gefertigt und wird von LED-Spots stimmungsvoll ins rechte Licht gerückt. Herzstück eines jeden Humidors ist selbstverständlich der Befeuchter für die wertvollen Zigarren im Inneren – letztere wurde uns für das Fotoshooting übrigens von PATORO zur Verfügung gestellt. Bei unserem neuen Tabletop-Humidor kommt hier ein perfekt in die Schublade integriertes Erzeugnis von CIGARSPA zum Einsatz, dessen Funktion mittels Hygrometer, Barometer und Thermometer aus gebürstetem Edelstahl jederzeit überprüft werden kann.

Und weil bei Döttling Ihre individuellen Wünsche über allem stehen, ist das Innenleben dieses einzigartigen Objekts natürlich auch als wundervolle Aufbewahrung für Uhren konfigurierbar.

So viel Noblesse im Inneren darf natürlich das Exterieur nicht nachstehen. Deshalb haben wir einen Bezug aus hochwertigem Kalbsleder gewählt. Auf Wunsch sind jedoch zahlreiche weitere Oberflächen wie beispielsweise Holz oder Hochglanzlack möglich.

Tabletop-Humidor

Neben der mittlerweile schon legendären Verarbeitungsqualität und der integrierten Spitzentechnologie gibt es eine weitere Komponente, die unsere Luxus-Safes wahrlich einzigartig macht: die schier unendliche Auswahl an unterschiedlichsten Materialien und Designs. Ihrer Kreativität sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt, wie unser heutiger Hauptdarsteller beweist: ein Tresor der The Bel-Air-Reihe, dessen Korpus wir mit echtem, natürlichem Kuhfell bezogen haben. Die zueinander versetzte Anordnung der einzelnen Fellstücke sorgt dafür, dass sich das Licht unterschiedlich bricht, und ergibt einen besonders glänzenden Facetten-Effekt. Perfekt harmonieren dazu die Beschläge in einem speziellen Hellgold mit deutlich weniger Gelbanteil.

Was das Exterieur unserer Luxus-Tresore anbelangt, sind Ihren Wünschen kaum Grenzen gesetzt. Dabei sorgt nicht nur das eingesetzte Material für den gewissen Unterschied, sondern auch die Verarbeitungstechnik. So wie beim jüngsten Exemplar unserer Pauline-Serie. Auf Wunsch des Auftraggebers wurden in den Lederbezug mittels Lasertechnologie zahlreiche kleinste Durchbrüche geschnitten, die in ihrer Summe ein aufwendiges florales Muster ergeben. Um den Kontrast noch besser herauszuarbeiten, haben wir das Leder mit dunklem Stoff unterlegt. Die Beschläge sind 24-Karat-vergoldet und verleihen dem Korpus Glanz. Für Sicherheit der VdS-Klasse 3 sorgen eine Spezialpanzerung und ein Alarmanlagenanschluss inklusive Stille-Alarm-Funktion. Damit punktet unser neuestes Erzeugnis nicht nur in Bezug auf die Ästhetik, sondern auch in Sachen Sicherheit.

 

Grundsätzlich gilt für alle Safes der neuen Opus-Serie: Der Korpus kann in jeder nur erdenklichen Stilrichtung ausgeführt werden. Von antik bis modern. Bei aller Unterschiedlichkeit im Design gibt es jedoch auch eine charakteristische Gemeinsamkeit: Der Betrachter nimmt zunächst keinen Hightech-Hochsicherheitstresor wahr, sondern – wie im Fall des Opus 1 mit seiner Hochglanzlackierung in Konzertflügelqualität sowie seinen blattvergoldeten Zierelementen – einen antiken Schrank aus der Zeit des Historismus. Alle Merkmale, die auf einen Safe hinweisen könnten, sind geschickt verborgen. So die eigens entwickelte Türmechanik, welche die Scharniere komplett verdeckt. Oder auch die Tastatur des elektronischen Hochsicherheitsschlosses, die unter einer kleinen Geheimklappe in eines der Zierelemente eingearbeitet ist.

 

Öffnet der Besitzer nach Eingabe des Codes oder des Finger-Scans die mächtigen Türen, richtet sich der Blick auf das prachtvoll mit Pappel-Wurzelholzfurnier und Alcantara ausgestattete Innere. Dort bieten 40 Präzisions-Uhrenbeweger, zwölf Schubladen sowie zwei Ausziehtische Platz für bis zu 250 wertvolle Armbanduhren und kostbaren Schmuck. Und da der Luxus-Safe der VdS Klasse 4 entspricht, sind diese Pretiosen bestens vor unbefugtem Zugriff geschützt: Zwölf vergoldete Bolzen aus Spezial-Hartstahl verriegeln in geschlossenem Zustand die Türen wie eine Festung. Eine Multi-Wandungs-Konstruktion garantiert gegenüber normalen Safes eine bis zu sechsfach höhere Widerstandsfähigkeit. Und natürlich kann der Opus 1 auch an eine Alarmanlage angeschlossen werden. Das eingebaute seismische Mikrofon registriert dabei selbst kleinste Vibrationen und löst daraufhin unmittelbar Alarm aus.

Luxus-Safes von Döttling schützen auf einzigartig repräsentative Weise, was Ihnen lieb und teuer ist. Neben Uhren, Schmuck und wichtigen Dokumenten finden beispielsweise auch hochwertige Waffensammlungen in unseren Tresoren eine äußerst stilvolle und zugleich sichere Heimat.

Größte Handwerkskunst auf kleinstem Raum zu demonstrieren – das ist eine ganz außergewöhnliche Herausforderung. Und damit wie geschaffen für uns. Wir haben diese Herausforderung gerne angenommen und eine vollkommen neue Serie von Miniatur-Tresoren entwickelt: „The Chest“.

Trotz ihrer extrem kompakten Bauweise verfügen die neuen Miniatur-Tresore aus dem Hause Döttling selbstverständlich über ein voll funktionsfähiges Riegelwerk mit Doppelbart-Tresorschloss. Öffnet sich der liebevoll handgearbeitete Mechanismus, offenbart sich eine weitere Besonderheit der „The Chest“-Reihe: Obwohl sie sich optisch an Meisterwerken der Tresorbaukunst des 18. Jahrhunderts orientiert, findet sich im Inneren State-of-the-Art-Technologie wieder. Beispielsweise Döttling-Präzisions-Uhrenbeweger, die auf Wunsch sogar mit unserer neuen, elektronisch gesteuerten Touch & Move-Technologie ausgestattet werden können. Das dezente Beleuchtungssystem lässt dabei die beherbergten Schätze stets in perfektem Licht erscheinen. Ein weiteres Hightech-Feature ist die optional gegen Aufpreis integrierbare Alarmanlage: Sobald der „The Chest“ von seiner Position entfernt wird, ertönt ein ohrenbetäubendes Alarmsignal, das Diebe vor ihrem Vorhaben zurückschrecken lässt. Und falls der Safe doch einmal entwendet werden sollte, sorgt die Ausstattung mit GPS-Peilsender dafür, dass jederzeit eine präzise Ortung möglich ist.

Wie bei sämtlichen Erzeugnissen aus unserer Manufaktur kommen auch beim „The Chest“ edelste Materialien zum Einsatz. Stellvertretend seien hier die geflochtenen, patinierten Stahlbänder in Kombination mit hochdekorativen Halbrundkopfnägeln am Korpus des Safes sowie das Interieur aus feinstem Nubuk-Kalbsleder genannt.

Zunächst wird es „The Chest“ von Döttling in zwei Varianten geben: Der eintürige „The Chest-8“ bietet auf jeweils vier Präzisions-Uhrenbewegern und vier Kissen Platz für acht Uhren. Im doppeltürigen „The Chest-15“ können zehn Uhren auf Präzisions-Uhrenbewegern und fünf auf Kissen untergebracht werden.

Nach einer langen und ereignisreichen Reise durch zwei Jahrhunderte europäischer Kulturgeschichte hat ein besonders außergewöhnliches Meisterstück italienischer Schmiedekunst die Tore der Döttling-Manufaktur passiert und wurde in 19-monatiger Detailarbeit liebevoll restauriert.

Der 1872 von den berühmten Gebrüdern Morosini in Mailand gebaute Tresor war dem Vernehmen nach eine Auftragsarbeit für Viktor Emanuel II., der von 1861 bis 1878 über das Königreich Italien herrschte. Die königliche Herkunft ist an beiden Innentüren des Safes sichtbar, auf denen die Herkunftsbeschläge von aufwändigen Messingverzierungen umfasst werden, die nach oben hin durch das königliche Wappen des Hauses Savoyen mit der Krone ihren Abschluss finden.

Die Besonderheit des Tresors liegt jedoch nicht nur in seiner außergewöhnlich opulenten Ausführung und seinem für diese Zeit ungewöhnlich schweren und hochdekorativen Riegelwerk, sondern vor allem in seiner sagenhaften Verwendung.

So wurde der Safe laut Nachfahren involvierter Zeitzeugen vom König ausschließlich zur Aufbewahrung von Liebesbriefen und Erinnerungsstücken an seine jahrzehntelange Geliebte und spätere zweite Frau Rosa Vercellana verwendet. Rosa Vercellana war bereits 1847 als gerade einmal 14-jährige in das Leben des damals 24-jährigen und bereits mit Königin Adelheid von Österreich verheirateten Königs getreten. Die aufgrund ihres jungen Alters und ihrer niederen Herkunft (Tochter eines Jagdaufsehers) mehr als pikante Beziehung überstand 22 außereheliche Jahre, in denen Viktor Emanuel acht Kinder mit der Königin zeugt, und wurde erst 1869 im Rahmen einer kirchlichen Trauung legalisiert. Zu diesem Zeitpunkt war der König bereits von der katholischen Kirche exkommuniziert worden.

Die Beziehung zu Rosa Vercellana, im Volksmund die „Bella Rosin“ genannt, sollte bis zu Viktor Emanuels Lebensende halten und bescherte ihm zwei weitere Kinder.

Dass der Tresor der Gebrüder Morosini unmittelbar für die amouröse Korrespondenz des Königs mit seiner langjährigen Mätresse und späteren Ehefrau geschmiedet wurde, lässt sich an zwei wundervollen Details auf den Innentüren erkennen, die als geheime Codierungen ziseliert wurden. So trägt jeder der beiden Innentürbeschläge, versteckt unter der königlichen Krone und den Schriftzügen, eine Rose, umfasst von einem herzförmigen, nach oben offenen Kranz. Der Vorname der großen Liebe des Königs „Rosa“ bedeutet im Italienischen Rose.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die beiden medusenhaften Medaillen auf den Außenseiten des Tresors die Geliebte des Königs in ihren jungen Jahren zeigen. In jedem Fall führt der Zugang zum Safeinneren über eine der beiden. Erst bei Betätigung eines Geheimmechanismus springt eine der beiden zur Seite und legt das dahinter liegende Schlüsselloch frei.

Wie der Safe seinen Weg nach Süddeutschland gefunden hat, wo ihn die Döttling-Scouts im Nachgang eines Hausabrisses sichern konnten, ist leider nicht bekannt. Sicher ist aber, dass ihn das Haus Döttling in monatelanger Kleinstarbeit zu einem erneut strahlenden Zeugnis einer großen königlichen Liebe konservieren konnte.

Die spannende Symbiose aus feinster, traditioneller Handwerkskunst und innovativer Spitzentechnologie haben Safes aus dem Hause Döttling seit jeher zu etwas ganz Besonderem gemacht. Jüngstes Beispiel: das neue Döttling-Fingerprint-Hochsicherheitsschloss in Kombination mit unseren Tresoren „The Bel-Air“ und „Pauline“.

„Pauline“ von Döttling ist trotz seiner geringen Dimensionen ein Gigant in puncto Ästhetik und Qualität – der „The Bel-Air“ ist ein imposantes handwerkliches Meisterwerk der Luxusklasse, dessen Design sich an den Übersee-Reisekoffern der „oberen Zehntausend“ um 1900 orientiert. Beide vereint jetzt die optionale Ausstattung mit der neuen biometrischen Zugangstechnologie: einfach den Finger auf den Scanner legen und der Schließmechanismus öffnet sich wie von Zauberhand. Ein deutliches Plus in Bezug auf Individualität und Komfort. Für einen Zuwachs in Sachen Sicherheit sorgt darüber hinaus, dass beide Safes an die Hausalarmanlage angeschlossen werden können und über eine „Stiller Alarm“-Funktion verfügen: Bei einem Überfall wird ein Notruf an die Polizei oder den Sicherheitsdienst abgesetzt, ohne dass die Eindringlinge es merken. Auf Wunsch statten wir übrigens auch gerne weitere Safes mit der neuen Fingerprint-Technologie aus. Schließlich gilt für sämtliche Erzeugnisse aus dem Hause Döttling: grenzenlose Individualität garantiert!

Mit unseren Collector Rooms schaffen wir seit Jahren repräsentative und sichere Räumlichkeiten für exquisite private Sammlungen – von der Grundlagenplanung über die Designkonzeption bis hin zur Ausführung. Alles aus einer Hand. Alles, um ein edles Ambiente für edelste Pretiosen wie Schmuck, Uhren, Kunstgegenstände oder auch Waffen zu kreieren. Jüngst haben wir dabei ein ganz besonderes Projekt realisiert: den kleinsten Collector Room der Welt mit nur neun Quadratmeter Grundfläche!

Er ist konzipiert als voll gesicherter Raum mit Döttling-Hochsicherheitszugang: einer Aramidfaser-gefüllten Sicherheitstür mit Stahlkern und Mehrfachverriegelung. Seitenwände und Decke sind darüber hinaus mit Körperschallmikrofonen versehen, die selbst kleinste Vibrationen zuverlässig registrieren. Ein weiteres Sicherheitsfeature: Der Collector Room ist nicht als solcher zu erkennen. Denn wir haben die Verkleidung der Sicherheitstür exakt nach dem Vorbild der bereits bestehenden Wandtäfelung angefertigt. Der Zugang erfolgt über einen Fingerprint-Leser, der ebenfalls versteckt in der weiteren Umgebung des Collector Room angebracht ist.

Öffnet sich die Tür, fadet die in der Kassettendecke integrierte indirekte Beleuchtung langsam hoch und rückt das Innere des Collector Room ins rechte Licht. Dort befinden sich ein Bereich für die Dame, in dem wertvoller Schmuck angemessen untergebracht und präsentiert werden kann, sowie ein Bereich für den Herrn – versehen mit 24 Präzisions-Uhrenbewegern. Schubfächer und raffiniert integrierte Geheimfächer bieten zusätzlich Platz für mehr als 500 Uhren sowie Pretiosen jeglicher Art.
Auch im jüngsten und zugleich kleinsten Collector Room manifestiert sich: Döttling steht für das Besondere. Sowohl in Bezug auf einzigartige Qualität und unvergleichliches Design als auch in Bezug auf das Verständnis für die höchsten Ansprüche und außergewöhnlichen Bedürfnisse unserer Kunden.

Einzigartige Safe-Kreationen sind bei Döttling alles andere als eine Ausnahme. In jedem Fall jedoch absolute Ausnahmeerscheinungen in Sachen Design und Technologie. Neuester Beleg dafür ist der Döttling Fusion – eine aufsehenerregende Kombination aus einem hochmodernen Döttling Liberty und einem antiken Tresor unserer Legends-Reihe. Letzterer wurde im Jahr 1820 im französischen Marseille gefertigt. Seine markanten Nagelköpfe spiegeln sich beim Liberty in Form von Nieten wider, die auf einem Bezug aus feinstem Kalbsleder angebracht sind – ein harmonischer optischer Brückenschlag über annähernd zwei Jahrhunderte.

Die Front des Liberty ziert darüber hinaus auf Kundenwunsch ein mit Swarovski-Steinchen veredelter Totenkopf, hinter dem sich die Tastatur zur Codeeingabe verbirgt. Im Inneren des Legend sind sechs Uhrenbeweger sowie eine Schublade untergebracht. Der Döttling Liberty beherbergt acht Uhrenbeweger und drei Schubladen. Und last, but not least bietet unsere extravagante Kombination aus Moderne und Historie auch in puncto Sicherheit Außergewöhnliches: Sie ist zum Anschluss an die Hausalarmanlage geeignet und erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen.

Manche guten Ideen entstehen über Nacht – andere durch intensiven Kundenkontakt und genaues Beobachten. So fiel uns auf, dass es zwar viele Luxustresore gibt, aber keinen einzigen, der gleichzeitig für die Aufbewahrung von Waffen, Munition, Uhren, Schmuck sowie Zigarren konstruiert ist. Das ändert sich nun mit der neuesten Version unseres Liberty.
Sein Design orientiert sich an dem der The Bel-Air-Safes von Döttling. Zum Einsatz kommen beispielsweise die bekannten klassischen handgenähten Lederbänder sowie traditionelle Sattlernägel und hochglanz-vernickelte Schutzecken. Als besonderes Exterieur-Highlight ist der neue Liberty Waffen-Safe mit feinstem schwarzem Kuhfell bezogen. Das verleiht ihm ein ganz eigenständiges – zugleich rustikal und elegant anmutendes – Erscheinungsbild.
Das Innere des Liberty Waffen-Safes ist mit kostbarem Kalbsleder ausgestattet. Munition, Uhren und Schmuck finden in sechs Schubfächern eine standesgemäße Unterkunft. Ein aus Spanischer Zeder gefertigter Humidor sorgt dafür, dass feinste Zigarren im Inneren des Tresors bestens aufgehoben sind. Darüber hinaus ist der Liberty Waffen-Safe mit sechs automatischen Döttling-Präzisions-Uhrenbewegern ausgestattet. Und last, but not least lassen LED-Spots die Pretiosen im Innenraum im richtigen Licht erscheinen.
Die neueste Version des Liberty gibt es sowohl als eintürige Variante als auch in einer doppeltürigen Ausführung.
Der Liberty Waffen-Safe wird individuell nach den von unseren Kunden gewünschten Maßen gefertigt und ist in den zertifizierten Sicherheitsstufen VdS/EN 1 bis VdS/EN 5 lieferbar. Somit ist er – in Kombination mit dem optionalen Anschluss an eine Hausalarmanlage – bis nahezu 1.000.000 US-Dollar versicherbar.
Vorgestellt wird der Liberty Waffen-Safe erstmals im April. Und zwar – auch das ist eine Premiere – exklusiv bei unserer neuen Vertriebspartnerin, der Interior-Designerin Bernadette Schäffler, in Dallas, Texas.

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen noch eine weitere gute und höchst exklusive Neuigkeit präsentieren können: den Döttling-Produktkatalog. Tauchen Sie auf über 200 Seiten ein in die faszinierende Welt feinsten Schlosserhandwerks und erfahren Sie alles über unsere Erzeugnisse sowie deren beinahe unendliche Ausstattungsmöglichkeiten. Für Ihre Bestellung wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an Andreas K. Schlittenhardt unter a.schlittenhardtdoettlingcom.